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11.11.2016 14:25

11.11.16 Wuppertaler Präsentation auf Westmesse in China: Engels als Eyecatcher funktioniert

Das „kulturdiplomatische“ Konzept mit Engels als Türöffner in China für Wirtschaft und Tourismus zu werben hat den Praxistest bestanden. Der Stand unter der Überschrift „Investieren in Wuppertal“ auf der Mehrbranchenmesse „Western China International Fair“ fand viele interessierte Besucher.

Autor: PM C³ vom 11.11.16

Viele Besucher am Wuppertaler Stand. (Fotos: China Competence Center)

Beliebtes Fotomotiv: 3D-Statue von Engels am Messestand.

Die Dimensionen sind in jeder Hinsicht etwas größer, hier der Messeeingang.

Nicht nur Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel war Gast auf der internationalen Messe „Western China International Fair“, sondern auch tausende chinesische Besucher, die sich über neue technologische Entwicklungen und die neuesten Trends aus dem Konsumgüterbereich informierten.
Deutschland, als Partnerland der diesjährigen Messe, war prominent vertreten. Dank einer Bundesförderung war auch dem Engelshaus die Teilnahme an der „Westmesse“ ermöglicht worden.
Es präsentierte gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Wuppertal den Kultur- und Tourismusstandort ebenso wie den attraktiven Investitionsstandort mit seinem hohen Technologiepotential. Die Präsentation Wuppertals als Geburtsort von Friedrich Engels, als Frühzentrum der deutschen Industrialisierung und modernem Wirtschaftsstandort stieß auf großes Interesse. Besonderer Eyecatcher war eine 3D-Statue von Friedrich Engels. Sie hat die Besucher wirklich angezogen. Engels kenne in China nahezu jeder, berichten Nancy Wilms und Hanno Rademacher vom China Competence Center.
Die Messepräsenz war unter touristischen Aspekten bedeutsam, da alleine die Stadt Chengdu, als Hauptstadt der Provinz Sichuan, 14 Millionen Einwohner und damit ein erhebliches touristisches Potential besitzt. Chengdu ist Zentrum der aufstrebenden Westprovinzen Chinas. Auch unter technologischen Aspekten war die Messeteilnahme bedeutsam, da in dieser Provinz viele Automotive-Unternehmen und Zulieferer ansässig sind, die internationale Kooperationen suchen.

Wuppertal in China
Deutschland als Ehrengast war mit einem extra Pavillon auf dem Messegelände präsent. Neben den Top-Adressen der deutschen Wirtschaft wie BMW, Evonik oder DHL waren auch bergische Unternehmen wie Carl Mertens aus Solingen oder die Wuppertaler Botech Technologie GmbH vor Ort. Das Unternehmen, das Luftfiltersysteme u.a. für die Automobilindustrie herstellt, ist eine der erfolgreichen Ansiedlungen chinesischer Firmen durch das China Competence Center in Wuppertal. „Wir sind dankbar für die Unterstützung und haben hier auf der Messe gerne als Botschafter für den Standort Wuppertal fungiert“, sagt Geschäftsführer Chen Jin.
Auch im Umfeld der Messe gab es gute Möglichkeiten Kontakte zu knüpfen: Zahlreiche Veranstaltungen und Gesprächsrunden fanden unter Wuppertaler Beteiligung statt, so dass der Technologiestandort gut positioniert wurde. Treffen mit Firmenvertretern sowie Verwaltungsangehörigen gehörten ebenso dazu wie Interviews mit chinesischen Medien. Vielversprechender Besuch aus China wird wohl nicht lange auf sich warten lassen.

Kontakt: Hanno Rademacher, Tel. 24807-28